"Wer will, dass die Kirche bleibt, wie sie ist, will nicht, dass sie bleibt."

Wir wählen einen Pastoralrat in Salzgitter

Dieses Jahr sind Wahlen. Pfarrgemeinderat und Kirchenvorstand haben beschlossen, einen Pastoralrat zu gründen, der die Aufgaben aus beiden Gremien gemeinsam übernimmt und die rechtliche Vertretung der Pfarrei nach außen übernimmt.

Die Aussage "Wer will, dass die Kirche bleibt...", Bischof Jaques Gaillot, 13 Jahre Bischof von Èvreux, bis er nach einem Konflikt mit dem Vatikan in ein Wüstenbistum versetzt wurde, verdeutlicht, dass wir einen Aufbruch brauchen, nach Corona, nach Skandalen, nach dem Austritt zahlreicher Christen aus der Kirche.

  Die beiden Gremien Pfarrgemeinderat und Kirchenvorstand haben beschlossen, im Herbst die Trennung in pastorale Belange (PGR) und wirtschaftliche Angelegenheiten (KV) aufzuheben und nur noch ein Gremium zu wählen. Zukünftig sollen alle wichtigen Fragen in gemeinsamen Beratungen bearbeitet und beschlossen werden. Der neue Pastoralrat ist die rechtliche Vertretung der Pfarrei nach außen, entscheidet über den Haushalt, die Bewirtschaftung der Gebäude und Anschaffungen aber auch über zukünftige Schwerpunkte der Arbeit und inhaltliche Fragen: • Welche sozialen Gruppen sollen bevorzugt in den Blick genommen werden?

• Welches liturgische Angebot bekommen die Gemeindemitglieder?
• Soll es Feste oder andere Aktivitäten geben und wenn „ja“ welche?
• Brauchen wir noch alle Gebäude und wie nutzen wir diese sinnvoll?
• Wie setzen wir das wenige Geld ein?
• Welche Kontakte pflegen wir nach außen?
• Wie werden wir zu einem attraktiven Ort des Glaubens, zu dem Menschen sich gerne auf den Weg machen?

Alle Fragen sind miteinander verwoben und erfordern ein hohes Maß an Verantwortung sowie Menschen, die sich einbringen, die Lust haben, an der Kirche von morgen zu arbeiten.

Wir suchen Teambuilder genauso wie Technokraten (Menschen, die etwas von Geld, Haushalt, und Recht verstehen); Visionäre, mit Ideen für Kirche in 2030 ebenso wie Pragmatiker, die sich trauen, ein Pfarrfest zu „wuppen“, junge Menschen mit Mut zur Veränderung neben Alten, die „wissen wie es geht“ und dabei neugierig geblieben sind, auf das, was noch so kommt. (gp)

Sie wollen mehr wissen? Dann fragen Sie doch:

• Annemarie Benedikt                       benedikt.salzgitter@t-online.de

• Astrid oder Thomas Düren             dueren@nereud.de

• Martina Baumstark